Aufführung am 16.11. mit Kreuzchor und Philharmonie in der Kreuzkirche Dresden
Bei der diesjährigen Aufführung des „Deutschen Requiems“ von Johannes Brahms am 16. November 2025 in der Kreuzkirche übernimmt Krešimir Stražanac kurzfristig die Baritonpartie. Sebastian Wartig musste seine Mitwirkung krankheitsbedingt absagen. Gemeinsam mit der Sopranistin Valentina Farcas, der Dresdner Philharmonie und Vocal Concert Dresden gestaltet der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann das traditionelle Konzert zum Volkstrauertag.
Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ ist ein Meisterwerk, das universelle Themen wie Trost, Vergänglichkeit und Erlösung durchschreitet. Vom sanften, tröstenden Beginn im ersten Satz bis zum triumphalen Schlusschoral bietet es eine beeindruckende musikalische Reise durch menschliche Gefühle, die am Volkstrauertag mit dem Dresdner Kreuzchor besondere Resonanz entfaltet. Über mehrere Jahre beschäftigte sich Brahms mit dem Gedanken an eine deutschsprachige Begräbnismesse, der er sich aber erst nach dem Tod seiner Mutter 1865 mit voller Aufmerksamkeit widmete. Das „Deutsche Requiem“ wurde zu einem bahnbrechenden Erfolg, auch weil Brahms mit diesem Großwerk neue Wege beschritt. Der Chor als tragende Säule des musikalischen Geschehens verbindet sich mit dem Orchester zu einer Einheit, in die sich die Akzente der Solopartien harmonisch einfügen.
Zwei herausragende Solisten begleiten die Aufführung in der Kreuzkirche: Die Sopranistin Valentina Farcas wurde an der Musikhochschule in Essen ausgebildet. Feste Engagements führten sie ans Meininger Theater und an die Komische Oper Berlin. Ihr Debüt 2006 bei den Salzburger Festspielen brachte ihr den internationalen Durchbruch. Als gefragte Gastsängerin tritt Farcas weltweit an Opernhäusern und bei Musikfestspielen auf, unter anderem in Wien, Paris, Amsterdam, Dallas, Savonlinna. Der Bassbariton Krešimir Stražanac zählt zu den führenden Sängern und ist international gefragt. 2023 debütierte er mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko, 2025 folgte sein erstes Konzert mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Emmanuelle Haïm. Mit dem Dresdner Kreuzchor war er zuletzt im Mai 2025 in Mozarts d-Moll-Requiem im Kulturpalast, in der Elbphilharmonie Hamburg und in der Isarphilharmonie München zu erleben.
Weitere Infos finden Sie hier: kreuzchor.de
Tickets sind erhältlich unter kreuzkirche-dresden.de